Grundschüler in der Passauer Wissenswerkstatt

 

Im Rahmen des ganz praktischen Heimat- und Sachkundeunterrichts besuchte die Klasse 4a der Grundschule Büchlberg mit ihrer Klassenleitung Kerstin
Thoma-Maderer die Passauer Wissenswerkstatt. Mithilfe des Betreuerteams frischten   die Schüler zuerst nochmals ihr Wissen zum Lehrplanthema „Wasser“ auf. Nach einer   kurzen Sicherheitseinweisung an den Werkzeugen und Maschinen durften die Kinder   auch gleich mit dem Bau ihres Knatterbootes beginnen. Es wurde fleißig gesägt, gebohrt, geklebt und sogar Kupferrohr gebogen. Nach drei Stunden harter Arbeit waren dann auch die Boote mit Wasserdampfantrieb fertig. Zum Schluss konnten die Schüler ihre Werke noch ganz kreativ verzieren bevor  diese  im  Wissenswerkstatt-Pool zu Wasser  gelassen und getestet wurden. Die Kinder waren von diesem Tag total begeistert und freuen sich schon auf den nächsten Besuch in der Wissenswerkstatt.

 

 

 

Pilotprojekt „Upcycling-Vasen aus Tetra Paks“ an der Grundschule Büchlberg

 

„Ich war eine Milchtüte“ – unter dieses Motto kann die Klasse 4a der Büchlberger Grundschule ihr Upcycling-Projekt „Pflanzgefäße aus Tetra Paks“ stellen.

Dass verbrauchte Verpackungen noch lange kein Grund zum Wegwerfen sind, können die Schülerinnen und Schüler bereits das ganze Schuljahr in verschiedensten Workshops erfahren. Dabei wird Bildung für nachhaltige Entwicklung ganz praktisch erlebt.

Während ihre Klassenkameraden aus der Parallelklasse 4b seit Schuljahresbeginn Hefteinbände aus Papier testen und damit Erfahrungen sammeln, stellte die Klasse 4a nun kleine Blumentöpfe oder Vasen aus Milchtüten her.

Die Idee dazu ist nicht neu: Nach dem Abtrennen der Ausgießöffnung wird die Verpackung stark geknautscht. Anschließend kann die äußere, bedruckte Schicht abgezogen werden. Übrig bleiben eine meist bräunliche Papierschicht und die flüssigkeitsundurchlässige Innenschicht. Der obere Rand kann einige Male dekorativ umgekrempelt werden. Fertig ist die neue Vase!

Rechtzeitig zum Muttertag wurde nun ein Testlauf des Projektes in einem Hutthurmer Floristikgeschäft gestartet. Die Upcycling-Vasen kommen bei den Kunden sehr gut an, berichtete die Geschäftsinhaberin Sonja Dichtl. Sie sind bereits ausverkauft.

Deshalb wurden nun weitere Pflanzgefäße bei der Klasse 4a geordert.

Vom ersten Verkaufserlös, den die Geschäftsbesitzerin großzügig aufstockte, kann die Klasse 4a nun in einer Eisdiele ihren Erfolg feiern.

 

 

Text und Foto: Maria Ilg, FLoLin E/G, 09. 05. 2022

 

 

Zweitklässler auf dem Erlebnisbauernhof

 

Selber Butter schütteln, Hühner füttern, Radieschen ernten: Das und noch viel mehr erlebten die Zweitklässler der Grundschule Büchlberg beim Besuch auf dem Erlebnisbauernhof Floßmann in Eggersdorf im Rahmen des Programms „Alltagskompetenzen stärken“. Interessiert lauschten die Kinder, als Biobäuerin Anja Floßmann im Klassenzimmer im Freien die heimischen Gemüsearten vorstellte. Ihr Wissen zeigten die Schüler anschließend in einem Spiel. Auch die Bewegung kam nicht zu kurz: Nach dem Hüpfen über Heuballen hatten die Kinder Gelegenheit, Schafe zu streicheln, Kühe zu beobachten und Hühner zu füttern. Nächster Programmpunkt war das Vorbereiten der gemeinsamen Brotzeit: Gemüse ernten, Butter schütteln, ein Brot bestreichen und mit Schnittlauch verfeinern. Eine kurze Wanderung zum Stausee Oberilzmühle beendete den erlebnisreichen Vormittag.

 

Tief in jedem von uns lebt die Seele

In einer Projektwoche im Rahmen der Schulpastoral befassten sich die Schülerinnen und Schüler der Grundschule unter der Leitung von Lehrerin Alexandra Friedl mit der Seele des Menschen. Tief in jedem von uns lebt sie, das weiß jeder, obwohl sie noch keiner gesehen hat. In ihrer Mitte lebe der Seelenvogel, der alles genauso fühle wie der Mensch, ob Trauer oder Freude, wird dazu Kind gerecht erklärt. So tanzt der Seelenvogel, macht fröhliche Sprünge, wird aber auch ganz klein, wenn jemand böse auf uns ist. Die Seele mit dem Seelenvogel begleitet uns das ganze Leben lang. Er besteht aus Schubladen, die auch nur er öffnen kann.

Für alles was man fühlen kann, gibt es eine Schublade und jeder kann selbst bestimmen, aus welchen Schubladen sein Seelenvogel besteht, ob aus „Freude, Träumen, Hass, Mut, Angst, Neid, Wut, Liebe, Verzweiflung oder beispielsweise auch aus Hoffnung“. Manchmal gehorcht er uns aber nicht und zieht eine Schublade auf, die uns gar keine Freude macht. Doch wenn es dem Seelenvogel gut geht, dann zieht er auch gute Schubladen auf. Es hänge ganz einfach vom Menschen ab, ob er seinen Seelenvogel hört. Manche hören ihn oft, manche gar nicht.

Fächerübergreifend wurde das Thema mehrere Tage in den Klassen bearbeitet. Es solle sichtbares entstehen und die Materialien sollen schließlich in der Aula ausgestellt werden. Die Eröffnungsveranstaltung wurde zu einem Gemeinschaftserlebnis, musikalisch gestaltet durch die Musikgruppe von Dr. Stefan Pontz und am Piano Lehrerin Stefanie Unter. Aus einem Buch las Alexandra Friedl vor, dazu spielten die Schüler Felix und Valentina als Seelenvögel verkleidet einzelne Szenen. Und natürlich durfte auch noch gemeinsam kräftig gesungen werden.  –sl-

 

 

Bildung für nachhaltige Entwicklung an der Grundschule Büchlberg´

Von Josef Heisl

An der Grundschule Büchlberg wird „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ (BNE) aktiv in den Unterrichtsalltag integriert. Dabei widmet sich die Schule in diesem Schuljahr intensiv der Ressource Papier und hat sich ein ehrgeiziges Ziel gesetzt, sie will bis zum Beginn des neuen Schuljahres sämtliche Hefteinbände aus Kunststoff durch Papiereinbände ersetzen. Dadurch wolle man einen aktiven Beitrag zur Umweltschonung leisten, erklärt Rektorin Evi Meisinger.

Bereits seit Beginn dieses Schuljahres arbeitet die Klasse 4b mit Hefteinbänden aus Papier. Die 19 Schülerinnen und Schüler haben ihre Heftumschläge selbst hergestellt und gestaltet. Nach einem halben Schuljahr zieht die Klassenlehrerin Martina Sommer mit ihrer Klasse jetzt eine durchweg positive Zwischenbilanz. Die Kinder machen begeistert mit, basteln engagiert und sind mittlerweile sehr problembewusst, meint die Lehrerin. Auch von Seiten der Kinder gibt es nur positive Aussagen. Angesichts des überbordenden Plastikmülls machen die Kleinen gerne und recht engagiert mit. Sie sind den Argumenten sehr aufgeschlossen und tragen die Inhalte auch heim in die Familien.

Das freut die Projektleiterin, Fachlehrerin Maria Ilg. „Um besonders wenig neues Papier für die Einbände zu verwenden, wurden im Januar die Kalender aus dem vergangenen Jahr gesammelt. Daraus sollen nun die neuen Heftumschläge für möglichst viele Klassen entstehen“, erläutert Maria Ilg und fügt an, dass sich mit dem Thema Papier bereits zahlreiche Kinder in unterschiedlichen Workshops beschäftigt haben. So haben die 4. Klassen in der Arbeitsgemeinschaft „Welt-fair-steher“ den Herstellungsprozess von Papier nachvollziehen können. Aus den Papierschöpfungen wurden individuelle Notizbüchlein oder Sammelmappen gefertigt, dazu Kugelschreiber aus Holunderästchen.

„Die 3. Klassen haben sich mit dem Thema Mülltrennung und Papier – Upcycling beschäftigt und in einem Bilderbuchkino die Geschichte von Hannes und den Müllmonstern kennengelernt“, führt Maria Ilg weiter aus. Anschließend konnten sie ihrer Fantasie freien Lauf lassen und aus leeren Taschentuchboxen kleine Schreibtischmonster kreieren. „Als nächstes will die Schulfamilie einen Büchertauschplatz einrichten“, nennt die Rektorin ein weiteres Ziel. Dabei können alte Bücher von daheim mitgebracht und gegen andere Bücher eingetauscht werden. Die Betreuung des Projekts soll dabei in den Händen von Schülerpaten liegen.

„Nach dem Leitbild der Schule gehört es zum alltäglichen Unterrichtsziel, die Kinder für den Gedanken der Nachhaltigkeit im Sinne der Agenda 2030 zu sensibilisieren“, meint die Rektorin. Die Grundschule Büchlberg setze dabei auf eine intensive Verankerung der „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ in den Bereichen Umwelt, globales Lernen, Demokratiepädagogik, sowie Gesundheit und Sport, so Evi Meisinger weiter. Als Impulsgeber für nachhaltige Themen im Unterricht nütze die Schule in diesem Schuljahr besonders die BNE-Homepage des Staatlichen Schulamts Passau, erläutert Maria Ilg.„Neben der Thematik Papier sind weitere Bausteine wie Klimatag, Kennenlernen des ökologischen Fußabdrucks, Weltladen, klimafreundliches Gesundheits- und Fitnesstraining.

 

 

 

 

 

Grundschüler sammelten für Ukraine-Flüchtlinge – Hilfstransport ist schon unterwegs

Von Josef Heisl

Nicht nur die Berichterstattung über Fernsehen und Rundfunk steht seit Tagen ganz im Zeichen des russischen Überfalls auf die Ukraine und die Hilfe für die geschundene Bevölkerung, auch die Schülerinnen und Schüler der Grundschule befassten sich eingehend mit diesem Thema und den Möglichkeiten, wie geholfen werden könne. „Um nicht so gefühlt hilflos zu sein, haben wir zusammen einige Aktionen  besprochen, die nicht nur den Menschen in der Ukraine helfen, sondern auch unseren Schulkindern eine Ausdrucksmöglichkeit geben sollen“, erklärt Rektorin Evi Meisinger.

Unter dem Motto „Schulkinder helfen Kindern in der Ukraine“ wurde zunächst ein Elternbrief verschickt, auf dem um Spenden für die Ukraine gebeten wurde. Auf einer Packliste wurde all das aufgeführt, das dringend gebraucht wird. Das Thema wurde auch intensiv in den Klassen besprochen und jeweils Behältnisse aufgestellt, in denen die Spenden deponiert werden konnten. Das Gespendete wurde anschließend in die Aula gebracht, wo es sortiert und gezielt verpackt wurde. Auch daran beteiligten sich neben den Lehrkräften auch die Kinder. Den Transport an die ukrainische Grenze übernahmen die Brüder, Florian und Andreas Nigl aus Denkhof, die mittlerweile bereits auf dem Weg zu den Hilfsbedürftigen sind.

„Es wurde dabei genau darauf geachtet, dass Sachen gespendet werden, die auch benötigt werden“, erklärt Lehrerin Martina Sommer. Die Packliste war den Kindern dabei eine große Hilfe. Außerdem wurde um  Verbandmaterial und Medikamente wie Paracethamol, IBU, Kohletabletten, Loperamid, Betaisodona, Zugsalbe, Wundsalbe für Babys, Voltaren, Khyttasalbe gebeten und alles was man ohne Rezept in der Apotheke bekommt. Auch Schlafsäcke, Iso-Matten und Dosenöffner für die Konserven waren gefragt. Zum Verladen und dem Abtransport war auch Bürgermeister Josef Hasenöhrl gekommen, der den Schulverantwortlichen und den Kindern hohes Lob zollte. Er verwies darauf, dass jetzt weitere Spenden nicht mehr in der Schule sondern im kommunalen Bauhof abgegeben werden sollen, weil auch die Gemeinde eine Hilfsaktion durchführt. Auskünfte erteilt die Verwaltung.

Fachlehrerin Maria Ilg wird mit allen Klassen Friedenstauben basteln, die an kleinen Bäumen als Friedenshoffnung aufgehängt werden. Jedes Kind kann seine Taube noch mit einem Wunsch, einer Bitte oder einem Gedanken versehen. „Es ist angedacht, in den Kirchen in Büchlberg und Denkhof, in der Aula der Schule, auf der Tribüne im Pausenhof oder vielleicht auch beim Edeka Escherich einen Baum aufzustellen“, erklärt Maria Ilg. Auch gemeinsames Singen für den Frieden ist als kurze Andacht vorgesehen. Lehrerin Stefanie Unter hat dazu ein Liedblatt erstellt mit bekannten Friedensliedern. Die sehr musikalische Lehrerin wird dann auf „Gesangstournee“ durch die Klassen gehen. Die Rektorin hofft nun, dass nach der so positiv verlaufenen Spendenaktion auch die weiteren Programmpunkte bei den Kindern gut ankommen und sie problembewusst werden lassen. Es könnten nämlich bereits in der kommenden Woche Flüchtlinge in Büchlberg eintreffen, meint dazu der Bürgermeister.

 

 

 

 

In der Schule begann der Einbau der Lüftungsanlagen – Auch IT-Infrastruktur wird verbessert

Von Josef Heisl

In der Schule geht es derzeit rund. Drei Firmen arbeiten unter der Führung des Ingenieurbüros Nigl + Mader aus Röhrnbach zum Einen an der Verbesserung der IT-Infrastruktur, zum anderen an den zentralen und dezentralen Lüftungsanlagen, die durch die Corona-Pandemie notwendig geworden sind. Am Montag begannen die Bauarbeiten, die neben dem Schulbetrieb laufen und für die man das Ende auf nach den Pfingstferien prognostiziert hat.

Im Herbst des vergangenen Jahres hat der Gemeinderat nach ausgiebiger Information und Diskussion einstimmig beschlossen, dass sowohl dezentrale Raumlüftungsgeräte als auch eine zentrale Anlage installiert werden. Diese Kombivariante gewährleistet nicht nur zu Coronazeiten einen notwendigen Luftaustausch, der weitgehen virenfreie Raumluft gewährleisten soll, sondern wird sich auch nach Abflauen der Pandemie nachhaltig nutzen lassen. Über die Anlage kann dann nämlich auch Wärmerückgewinnung erzielt sowie die Luftqualität enorm verbessert werden. An heißen Sommertagen können die Schulräume damit gekühlt werden, wenn die Anlage nachts läuft.

Den Planungsauftrag bekam nach Ausschreibung mittlerweile das Ingenieurbüro Nigl + Mader welches die Unterlagen in sehr kurzer Zeit vorlegen konnte. Umgesetzt wird die Maßnahme von der Firma Geiger, welche die Lüftungsanlagen einbaut und der Firma Tesaro, welche für die MSR-Technik verantwortlich zeichnet. „Die Firmen kooperieren sehr gut, so wird auch gewährleistet, dass die lauten Arbeiten an den Nachmittagen oder in den Ferien erledigt werden, wenn kein Unterricht ist“, freut sich Bürgermeister Josef Hasenöhrl. Die Maßnahme wurde mit einer halben Million Euro veranschlagt, auf den Förderantrag bekam die Gemeinde jetzt einen Zuwendungsbescheid, der einen staatlichen Zuschuss von bis zu 440 000 Euro beinhaltet.

Bei der Schule und den Kindergärten ist jeder Euro bestens angelegt, heißt es gerne im Gemeinderat. So ist es nur verständlich, dass Beschaffungen und Verbesserungen in der Einrichtung jeweils einstimmig über die Bühne gehen. Um künftig digitale Geräte auch im Unterricht vermehrt einsetzen zu können, geht man jetzt an die Verbesserung der IT-Infrastruktur. An das Glasfasernetz wurde die Schule ja bereits im vergangenen Jahr angeschlossen. Dazu erhält die Gemeinde aus dem Programm „Digitalpakt Schule“ Fördermittel in Höhe von 80 000 Euro. Im zweiten Schritt erfolgt dann die Versorgung mit digitalen Endgeräten für den Unterricht. Für Lehrerdienstgeräte sowie Schülerleihgeräte wurden bisher bereits 17 000 Euro investiert.

 

 

 

Wintersporttage an der Grundschule

Gesunde Schule auch im Winter

 

Gesundheitserziehung kann auch – oder gerade – im Winter viel Spaß machen. Das können die Schüler der Grundschule Büchlberg zu 100% unterschreiben.

Die letzten zwei Wochen standen ganz im Zeichen des Wintersports.

Die Lehrer der Grundschule Büchlberg waren sehr kreativ, um den Kindern coronakonforme Wintersportwochen zu ermöglichen. Durch Bewegung auf Eis und Schnee wurde die Gesundheitsförderung im Rahmen des Programms „Gesunde Schule“ umgesetzt. So standen Eislaufen in Waldkirchen, Bobfahren, Winterwanderung, Nordic Walking, Bauen und Spielen im Schnee auf dem Programm. Dabei hatten die Schüler die Möglichkeit sich ausdauernd, abwechslungsreich und freudvoll in der winterlichen Natur zu bewegen.

 

 

 

 

St. Nikolaus besuchte Grundschüler

 

 Da waren am 6. Dezember, dem Nikolaustag, doch tatsächlich der heilige Nikolaus und seine Helfer heimlich im Schulhaus unterwegs und hatten  in allen Klassen die von den Kindern mitgebrachten Nikolaussäckchen und strümpfe gefüllt. Außerdem hinterließ St. Nikolaus einen Videogruß zum Anschauen. Am Ende war die Freude riesengroß und der eine oder andere naschte gleich eine Kleinigkeit aus seinem Säckchen. Alle Kinder und das Lehrerkollegium bedankten sich ganz herzlich beim Nikolaus und seinen Helfern. Nun freuen sich alle auf ein persönliches Wiedersehen im nächsten Jahr. „Vielleicht kann dann auch wieder eine gemeinsame Nikolausfeier mit der gesamten Schulfamilie stattfinden“, hofft Rektorin Evi Meisinger.  –sl-/Foto Heisl

 

 

 

 

 

Sportunterricht mal anders

 

Sport möglichst im Freien heißt die Devise, da es mit der Maske in der Halle gar nicht so viel Spaß macht. Die Klasse 2b macht sich daher mit Lehrerin Stefanie Unter auf den Weg zur „Schnitzeljagd“ durch Büchlberg. Im Lehrplan findet man dies als Orientierungslauf. Sechs Kuverts sind vorbereitet mit Rätseln und Fitnessübungen. Um die Zielpunkte zu finden, braucht es Köpfchen und besonders einen guten Orientierungssinn. Dort angekommen, müssen die Kinder beweisen, dass sie fit sind, bevor sie den nächsten Hinweis bekommen. Ein klein bisschen durchgefroren aber sehr zufrieden kommen die Kinder wieder an der Schule an. Der letzte Zielpunkt ist Hausmeister Franz Schraml, der für die fleißigen Sportler eine kleine Überraschung bereithält.

 

 

 

 

 

Jeder kann St. Martin sein

 

 

„Meins wird Deins-Jeder kann Sankt Martin sein“, bei dieser Kleiderteilaktion war auch die Grundschule Büchlberg dabei. Fünf Pakete mit Kleidung, Schuhen und Stofftieren haben die Kinder gesammelt und an die Aktion Hoffnung der Diözese Augsburg verschickt. Mit den Erlösen werden die Organisatoren der Aktionen für Kinder mit körperlicher oder geistiger Behinderung in Peru unterstützt, die kaum eine schulische Förderung unterhalten und oft ausgesetzt werden. Jedes Jahr beteiligen sich rund 400 Gruppen an dieser Aktion. Beispielgebend ist der Hl. Martin, der auch seinen Mantel geteilt hat. Seit 16 Jahren gibt es diese Hilfsaktion, bei der die gesammelte Kleidung verkauft oder verwertet wird und an der das Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ und die Aktion „Meins wird Deins“ beteiligt sind. Initiatorin ist in Büchlberg die Lehrerin Maria Ilg, die von Religionslehrerin Alexandra Friedl und Lehrerin Stefanie Unter musikalisch unterstützt wurde. Gut vorbereitet spielten dann die 2. Klassen mit großem Eifer die Martinsgeschichte. Alle an der Aktion mitwirkenden bekamen am Ende einen Orden mit der Aufschrift „Teilen wie St. Martin“.  –sl-/Foto Heisl

 

 

 

 

 

 

 

Wenn der Wald zum Klassenzimmer wird

 

Die Klasse 3b der Grundschule Büchlberg verlegte am letzten Schultag vor den Ferien ihr
Klassenzimmer nach draußen in den Wald. An einem schönen Herbstmorgen machten sich die
Kinder zusammen mit dem Förster Christopher Stumvoll, der Klassenlehrerin Nina
Breitenfellner und der Elternsprecherin Gabriele Bauer auf den Weg in das Bergholz, um den
Wald mit allen Sinnen zu erleben. Passend zum derzeitigen Thema im Heimat- und
Sachunterricht erhielten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, ihr im Unterricht
erworbenes Wissen vor Ort im Wald anzuwenden und zu erweitern. Die Kinder wanderten
unter mächtigen Buchen, Eichen und Fichten durch das raschelnde Laub, sammelten
interessante Fundstücke und erhielten viele interessante Informationen von Herrn Stumvoll.
Die Kinder wurden angeregt, ihre Sinne zu aktivieren und einen bewegungsfreudigen
Vormittag zu erleben. Spannende Abenteuer und Lernspiele, die Teamgeist, Mut und schlaues
Kombinieren erfordern, standen bei der Exkursion im Mittelpunkt. Verschiedene Baumarten
wurden wiedererkannt, neue genau untersucht und deren Merkmale erforscht. Während der
Exkursion lösten die Kinder verschiedene Forscheraufträge und sammelten Blätter, Nadeln
und Früchte von verschiedenen Baumarten sowie andere Bestandteile des Waldes. Außerdem
wurden Tierspuren entdeckt und der Förster zeigte den Kindern, wie sie das Alter eines
Baumes schätzen können. Mit vielen neuen Eindrücken und Erfahrungen über den Wald
gingen die Schülerinnen und Schüler an diesem erlebnisreichen Schultag nach Hause.

 

 

 

Zum Schutz der Kinder gibt’s jetzt Schulweghelfer 

 

Von Josef Heisl

Die Ortsdurchfahrt von Büchlberg ist ein großer Gefahrenpunkt, modern ein Risiko-Hotspot für die schwächeren Verkehrsteilnehmer. Trotz eines Zebrastreifens beim Escherich-Parkplatz und einer Knopfdruckampel an der Einmündung Badstraße  ignorieren immer wieder Raser oder Gedankenlose diese Schutzeinrichtungen für Fußgänger und hier natürlich vor allem für Kinder und Senioren. Da wird bei Rot drüber gefahren oder der Vorrang der Fußgänger auf dem Zebrastreifen ganz einfach missachtet, erzählen Betroffene.

Das veranlasste jetzt die Verantwortlichen der Schule, der Gemeinde, der Verkehrswacht und der Polizei in aller Eile Schulweghelfer zu rekrutieren, sie einzuweisen und auszustatten und ihnen die Kompetenzen zu geben. Bürgermeister Josef Hasenöhrl nennt es eine großartige Geschichte, dass das so schnell zustande kam. Er sei froh darüber und unterstütze das Projekt voll, die Helfer werde er mindestens einmal pro Schuljahr zum Essen einladen. Um weitere zu bekommen, solle jetzt auf verschiedene Art geworben werden, beispielsweise in einem Elternbrief und im Amtsblatt. Er weiß aber auch, dass Mund zu Mund-Propaganda und die direkte Ansprache von Geeigneten der bessere Weg wäre. Das bestätigen ihm auch Maria und Dr. Rudolf Wällisch, Stephanie Dobusch und Margit Pangerl, die jetzt als erste Schulweghelfer den Dienst antreten.

Der Bürgermeister freut sich auch, dass die Schule so aktiv ist. Die dortige Sicherheitsbeauftragte, Lehrerin Eva Kelbel, hatte das Projekt nämlich initiiert. Auch die Polizei reagierte umgehend und entsandte die Verantwortlichen für die Schulweghelfer, Polizeihauptkommissar (PHK) Wolfgang Feuchthuber und Polizeihauptmeisterin (PHM’in) Doris Meth zu einer Besprechung und anschließenden Einweisung vor Ort. Auch PHK Feuchthuber zeigte sich unglücklich über die Situation. Jetzt müsse man das Beste daraus machen, meinten die Polizeibeamten.

Die Schulweghelfer sollten nur in den Verkehr eingreifen, wenn sie die Warnkleidung tragen und die Winkerkelle dabei haben, mahnte der erfahrene Polizeibeamte. Sie bedienen die Ampel und geleiten die Schulkinder bei Grün für die Fußgänger über die Straße. Das ist notwendig, weil immer wieder Kraftfahrer das Rotlicht missachten. Die Ehrenamtlichen seien Unfall- und Haftpflichtversichert, betonte der PHK und überreichte zusammen mit seiner Kollegin die Utensilien wie Kelle, Jacke, Umhang, Mütze und den Einsatzpass. Durch Reflektoren an der Kleidung sind die Helferinnen und Helfer auch bei schlechter Sicht zu sehen.

 

 

 

 

Neuer Schulzahnarzt für die Grundschule

 

 

Bisher hatte Dr. Franz Clarenz als Schulzahnarzt die Kinder der Grundschule Büchlberg betreut. Doch leider ist der beliebte Mediziner, der auch immer einen Spaß bereit hatte, kürzlich verstorben. Da staunten die Kinder in der Klasse 4a der Grundschule schon etwas, als beim jährlich angekündigten Besuch des Zahnarztes plötzlich ein  unbekanntes Gesicht durch die Klassenzimmertür trat. Doch die Kinder begrüßten  Dr. Markus Oberneder, den Nachfolger von Franz Clarenz nicht weniger herzlich. Ganz schnell konnte der neue Schulzahnarzt aus Salzweg die Schüler mit seinem Fachwissen und den vielen interessanten Informationen zum Thema „Zähne und Zahngesundheit“ in seinen Bann ziehen. Ebenso kompetent löste Edeltraud Oberneder ein Zahnrätsel und überzeugte stimmgewaltig die Klasse 4a und deren Klassenlehrerin Kerstin Thoma-Maderer mit einem Zahnputz-Bewegungs-Mitmach-Song.

 

 

 

Von der guten Ernte soll auch die Tafel etwas haben

 

 

Die Hutthurmer Tafel ist ein Segen für viele Menschen auf der Schattenseite unserer Gesellschaft, die in den umliegenden Gemeinden und im Markt leben. Unter der Führung der  Hutthurmer Pfarrcaritas, die Pfarrer i.R. BGR Herbert Oberneder leitet, hat sich vor über 15 Jahren eine nicht mehr wegzudenkende caritative Einrichtung entwickelt, die vom Ehrenamt lebt und die auch von den Gemeinden unterstützt wird, in denen Hilfsbedürftige versorgt werden. Das wissen auch die Kinder in den Schulen rund um Hutthurm. Sie bekommen auch mit, dass es viele Menschen gibt, die an die Tafel und damit an die Bedürftigen spenden. Zum Erntedank wollten auch die Viertklässler der örtlichen Grundschule etwas Gutes tun und so kam es unter der Organisation der Lehrerinnen Kerstin Thoma-Maderer   und Martina Sommer, sowie der Mithilfe von Pfarrer i.R. Herbert Oberneder zu einer Erntedankandacht mit Spendenabgabe. Die Lebensmittel wurden von den Kindern vor dem Altar niedergelegt. Zur Musik von Stefanie Unter sangen und beteten die Mädel und Buben in der Pfarrkirche St. Ulrich auch kräftig mit. Der Priester erklärte ihnen den Sinn von Erntedank. Auf seine Frage, für was sollen wir danken, kamen von den Kindern treffende  Feststellungen wie für die gute Ernte, für das Essen, dafür, dass wir nicht hungern müssen, für den Regen, der zum Wachstum wichtig ist, aber auch für die Eltern, die Familie und auch die Liebe, die uns entgegengebracht wird. Anhand eines aufgeschnittenen Apfels zeigte der Geistliche Rat auf, welches Geheimnis in dieser Frucht steckt. Aus den Kernen entstehen nämlich wieder neue Apfelbäumchen, erfuhren die Kinder.  –sl-/Foto Heisl

 

 

 

Verkehrsschule in der Turnhalle

 

Einen hilfreichen Beitrag zur Verkehrsschulung lieferte vor kurzem die ADAC-Stiftung für die Kinder der Grundschule Büchlberg. „Vor allem die Schulanfänger können gar nicht oft genug auf die möglichen Gefahren bei der Teilnahme am Straßenverkehr aufmerksam gemacht werden“, erklärt Rektorin Evi Meisinger. Deshalb sehen die verantwortlichen Lehrkräfte diese Schulung als einen hilfreichen Beitrag zur Verkehrssicherheit an. In der Turnhalle hatte Moderatorin Simone Fürst (Bild) mit Hilfe von Pylonen und Ampeln eine Straße samt Zebrastreifen aufgebaut. Hier konnten die Schülerinnen und Schüler der zwei ersten Klassen in praktischen Übungen erproben, was zuvor der blau-gefiederte Rabe ADACUS in einem Lied besungen hatte. „Beim Überqueren der Straße auf den Verkehr achten und links-rechts-links schauen“.  –sl-/Foto Heisl

 

 

 

 

Vorlesetag einmal anders

 

           

 

Das „vorlesende Schulhaus“ ist an der Grundschule Büchlberg schon lieb gewordene Tradition.

Da er in diesen Zeiten nicht wie gewohnt stattfinden kann, mussten neue Ideen her:

Das „digital vorlesende Klassenzimmer“ wurde geboren.

In der ersten Klasse klingelte nach der Pause das BigBlueButton Telefon und die Freude war beiderseits groß.

Nachdem aufgeregt Grüße ausgetauscht waren, lasen die 4. Klässler per Videokonferenz den ABC – Schützen von den „Wawuschels mit den giftgrünen Haaren“ vor. Gespannt wurde gelauscht und nebenher passende Bilder angemalt, die am Ende noch gegenseitig präsentiert wurden. Dafür gab es tosenden Applaus.

„Das machen wir bestimmt mal wieder“, versprach man sich gegenseitig. Auch die Klassenlehrerinnen Martina Sommer und Stefanie Unter waren begeistert. Beim nächsten Mal wollen aber die Erstklässler den Videoanruf starten und vorlesen. Denn schließlich können sie das auch schon.