Grundschule Büchlberg ist Umweltschule 2022 – das soziale Miteinander der Kinder gestärkt –

 

Die Grundschule Büchlberg kann sich über eine besondere Auszeichnung freuen. Sie wurde zum ersten Mal mit dem Prädikat „Umweltschule in Europa/Internationale Nachhaltigkeitsschule 2022“ ausgezeichnet. Schülerinnen und Schüler, sowie mehrere Lehrkräfte bemühten sich im Schuljahr 2021-2022 unter der Projektleitung von Fachlehrerin Maria Ilg mit Nachdruck und Erfolg die Voraussetzungen in zwei Handlungsfeldern zu erfüllen, freut sich Rektorin Evi Meisinger. Die Schule darf jetzt das digitale Logo für das aktuelle Schuljahr für die Öffentlichkeitsabreit verwenden.

Die Schule hatte sich in zwei Handlungsfeldern beworben, erzählt Maria Ilg. In dem einen ging es um die BNE (Bildung für nachhaltige Entwicklung) Trittsteinressourcen und Konsum-Papier, im zweiten um BNE Trittstein Globales und regionales Lernen. Im ersten Handlungsfeld war das Ziel, den Plastikverbrauch an der Schule zu senken war. So wurde beschlossen, die Plastikhefteinbände durch Papier zu ersetzen. Daraus entwickelte sich das Jahresprojekt zur Ressource Papier. Die Schüler stellten im Werkunterricht die Einbände aus Altpapier selbst her. Es wurde weiter Vieles aus Papier geschaffen, aus Tetrapacks entstanden Pflanzgefäße und aus Taschentuchboxen wurden „Müllmonster“.

Fahrzeuge oder Tiere wurden aus Papprollen hergestellt. Ergänzend gab es Informationen zum Werkstoffkreislauf Papier und Bilderbuchgeschichten um den Klimazusammenhang zu verdeutlichen. Nach dem Pilotprojekt werden im kommenden Schuljahr alle Klassen mit Papiereinbänden versorgt werden. In einigen Klassen wird mit dem ökologischen Fußabdruck die Papiereinsparung aufgezeigt. Auch die Eltern der Schulanfänger wurden unterrichtet und waren davon begeistert. Ergänzend wurde ein Büchertauschplatz eingerichtet und die Pflanzgefäße aus Tetrapack wurden in einem Floristikgeschäft verkauft.

Globales Lernen ist eine weitere Säule für Bildung für nachhaltige Entwicklung. Dabei ist es der Schule wichtig, dass Globalität und Regionalität zusammen gedacht werden. Alle Säulen sind vernetzt und Aktionen haben mehrere Zugangsebenen. Das Training von Alltagskompetenzen soll dabei gefördert werden. Schwerpunkte sind das Kennenlernen eines Weltladens, das Siegel „Fair Trade“ und die weltweite Vernetzung von Konsumartikeln. Auch für die Lehrkräfte wurde eine Fortbildung zum Thema „Globales Lernen“ angeboten. Regionalität wurde auf einem Biobauernhof und bei Kochworkshops praktisch erfahren. Aus dem Besuch eines Weltladens entstand die Idee eines eigenen Weltladens der im Juli 2022 an der Schule realisiert wurde.

Aus diesem Allen konnte bei den Kindern die Einstellung zu weltweiter Vernetzung stark verdeutlicht werden. Die Kinder kennen jetzt auch das „Fair Trade“ Siegel und arbeiten gerne mit schülerorientierten Aktionen wie dem Herstellen von Plätzchen aus regionalem Getreide. Sie lernten auch weitere Zutaten aus regionaler Herstellung kennen und gebrauchen. Die Workshops zum regionalen und globalen Lernen konnten frei nach Interesse gewählt werden, für Daheim gab es Rezeptblätter und Informationsbroschüren. Fachlehrerin Maria Ilg, die das Projekt pädagogisch begleitete, attestierte den Schülerinnen und Schülern ein

engagiertes Arbeiten. Als Fazit stellte sie fest, dass bei den Kindern das soziale Miteinander durch das Projekt gestärkt und das selbstbewusste nachhaltige Handeln gefestigt wurde.

Die Offizielle Auszeichnungsfeier findet am 7. Dezember in einem Livestream für alle bayerischen Gewinnerschulen statt. Die Grundschule Büchlberg hat sich bereits wieder für das laufende Schuljahr angemeldet.

 

 

 

 

Die Klasse 3a „testet“ das neue DILAB (didaktisches digitales Labor)

 

                    

 

 

Falt-Lapbooks der 2. Klassen

 

 

Vorlesendes Schulhaus

 

 

Anlässlich des bundesweiten Vorlesetages verwandelte sich die Grundschule Büchlberg buchstäblich in ein vorlesendes Schulhaus. Nicht nur die Klassenzimmer, auch der Musikraum, der Handarbeitsraum, die Räume des offenen Ganztages und sogar die Mensa wurden zum Vorlesen genutzt.

Im Vorfeld durften sich die Kinder aussuchen, welches der angebotenen Bücher sie hören möchten und erhielten hierfür eine Eintrittskarte. Die Auswahl war vielfältig: Klassiker wie Pippi Langstrumpf, das kleine Gespenst oder die kleine Hexe waren ebenso gefragt wie Kommissar Kugelblitz oder die Zauberkugel. Gespannt lauschten die Schülerinnen und Schüler in kleinen Gruppen von jeweils etwa 10 Kindern den Geschichten. Die insgesamt 14 Vorleser bestanden aus dem Lehrerkollegium, dem Altbürgermeister Norbert Marold dem ehemaligen Geschäftsleiter der Gemeinde, Hans Garhammer, der Vorsitzenden des Elternbeirates, Nadine Grünberger, und der Vorsitzenden des Fördervereins, Elisabeth Veit. Klassenelternsprecherin Annette Marold und Schulbegleitung Sonja Eckerl waren ebenfalls zum Vorlesen gekommen.

Zum Abschluss trafen sich alle in der Aula. Dort dankte Schulleiterin Evi Meisinger allen Vorlesern mit einer Urkunde und einem kleinen Geschenk aus dem Weltladen. Die Rektorin verwies auf die Leseprojekte an der Schule. In enger Zusammenarbeit mit der Bücherei besucht jede Klasse alle vier Wochen die Bücherei. Antolin werde ab der 1. Klasse durchgeführt. Da gebe es Buchpreise und Urkunden am Ende des Schuljahres. Zusammen mit dem Kindergarten werde auf der Gemeindewiese ein Lesepicknick durchgeführt. Dazu gebe es Autorenlesungen, ein Büchertauschregal sowie eine Leseaktion für einen guten Zweck. UNICEF habe die Aktion in Büchlberg erstmals gesehen und habe sie bundesweit umgesetzt. Die Projekte werden federführend von der Lehrerin Eva Kelbel organsiert.

 

 

 

 

 

Woche der Gesundheit und Nachhaltigkeit – Grundschule auf diesen Handlungsfeldern unterwegs

 

 

Von Josef Heisl

Büchlberg Das Kultusministerium Bayern hat diese Projektwoche Gesundheit und Nachhaltigkeit ausgeschrieben, denn gerade diese beiden Handlungsfelder haben eine hohe gesellschaftliche Bedeutung. Unter anderem soll dadurch das soziale Miteinander gestärkt werden. An der Grundschule Büchlberg hat man diesem Projekt deshalb große Aufmerksamkeit geschenkt. Den Schülerinnen und Schülern machte es sichtlich großen Spaß.

In die einzelnen Projektschritte wurden natürlich auch Personen aus dem außerschulischen Bereich einbezogen. Da ging es beispielsweise um die Stärkung der Gesundheit, auch im psychischen Bereich. Demokratiebildung stand im Programm mit den vier Säulen Schülerparlament, Schülerversammlung, einer Talentbühne und einer Schülersprechstunde. Für diesen Bereich ist die Grundschule Büchlberg zertifiziert, sie ist eine „ich schaff‘s Schule“. „Ich schaff’s ist ein Problemlösungsprogramm für Kinder und Jugendliche, das auf einem lösungsorientierten Ansatz beruht“, erklärte dazu Lehrerin Maria Ilg. Es helfe Kindern und Jugendlichen Fähigkeiten zu erlernen, Probleme zu bewältigen und schwieriges Verhalten los zu werden.

Die Unterrichtseinheiten wurden in allen Klassen durchgeführt. Es gab Achtsamkeitsübungen und Kinderyoga. Weitere Nachhaltigkeitssäulen waren globales Lernen mit Weltladenverkauf durch die 4. Klassen, Gesundheitserziehung und Sport mit gesunder Pause, die vom Elternbeirat unter der Leitung von Nadine Grünberger organisiert wurde. Hier stand bewusstes Genießen, regional, ökologisch, nachhaltig und „weniger ist mehr“ auf dem Programm. Auch der Pausenverkauf wurde auf mehr Bio ausgerichtet und die Pause wurde eine Zeit der Bewegung.

Schließlich nahm einen wichtigen Platz auch die Umweltbildung ein. Ein Büchertauschplatz, Hefteinbände aus Papier und die Reduzierung des CO“-pro-Kopf Verbrauchs zur Verbesserung der Klimabilanz wurden erfolgreich durchgeführt oder zumindest angestrebt.

 

 

   

 

 

Martinsfeier an der Grundschule Büchlberg –

„Seid barmherzig – sorgt für andere – und ihr werdet mir begegnen

 

 

Die Grundschule Büchlberg veranstaltete im Rahmen der Schulpastoral eine Martinsfeier, bei der auch die Kleidersammelaktion „Meins wird deins“ ihren Abschluss fand.

Alle Kinder eröffneten mit dem Lied „Lichterkinder“, das mit Instrumenten von der Klasse 2a begleitet wurde, gemeinsam die Feier. Im Mittelpunkt stand dann eine Bildbetrachtung zur Geschichte des barmherzigen Samariters und die Spielszene des Mantel teilens durch den Hl. Martin der Klasse 1b. Die Kinder aus der Klasse 3a trugen anschließend ihre Fürbitten vor.

Frau Alexandra Friedl erinnerte daran, dass auch heute alle Menschen aufgerufen sind, zu teilen. Dazu hatten die Schülerinnen und Schüler wieder Kleidungsstücke gesammelt und zur Feier mitgebracht.

5 Pakete mit vielen Kleidungsstücken, Schuhen und Stofftieren konnten gepackt und an die aktion hoffnung der Diözese Augsburg verschickt werden. Mit den Erlösen unterstützen die Organisatoren in diesem Jahr Kinder in Indonesien.

Damit ist die Grundschule Büchlberg eine von rund 400 Gruppen, die jedes Jahr dem Beispiel des Heiligen Martin folgen und wie er Kleidung teilen. Unter dem Motto „Jeder kann Sankt Martin sein“ trennten sich die Kinder/Jugendlichen von Fußballtrikots, Jeanshosen, Lieblingsshirts und Stofftieren.

Seit 20 Jahren führen die aktion hoffnung der Diözese Augsburg und das Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ die Aktion „Meins wird Deins“ durch.

Die Kleiderteilaktion hat sich in den langen Jahren ihres Bestehens zu einer Erfolgsgeschichte entwickelt und soll auch im „Jubiläumsjahr“ weitergeschrieben werden.

Die gesammelte Kleidung wird von haupt- und ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern im Eine Welt-Zentrum der aktion hoffnung sortiert. Dort bekommt jedes verkaufbare Stück ein buntes Etikett mit dem Logo der Aktion und wird dann in den VINTY´S-Secondhand-Modeshops der aktion hoffnung verkauft.

 

 

 

Biobrotbox-Aktion an den Grundschulen – Erstklässler erhalten Brotbox

 

 

Mit Beginn des Schuljahres 2022 / 2023 werden in der Öko-Modellregion Passauer Oberland und Ilzer Land Bio-Brotboxen an alle Erstklässler verteilt. Bestückt sind die Boxen mit Bio-Produkten, die aus der Region stammen. Im September und Oktober führen die Projektmanagerinnen Pia Auberger und Barbara Messerer, die Aktion an den Schulen durch, unter anderem auch in Büchlberg. Die Öko-Modellregion Passauer Oberland verfolgt dabei das Ziel den Wert regionaler Bio-Produkte in den Köpfen der Kinder, Eltern und Lehrkräften zu verankern“, so die beiden Vertreterinnen der Öko-Modellregion. In den elf Gemeinden des Passauer Oberlandes werden insgesamt knapp 500 Bio-Brotboxen verteilt.

Im Rahmen der Übergabe der Brotboxen zeigen die beiden Projektmanagerinnen den Weg des Getreides von der Erzeugung bis zur Verarbeitung auf. Mit den Erstklässlern wird Mehl mit einer Getreidemühle gemahlen, um dabei die Verarbeitung von Getreidekörnern zu Mehl zu veranschaulichen. Der Inhalt der Bio-Brotbox wird von regional angesiedelten Bio-Betrieben bezogen. Beim Obst und Gemüse wird den Schülern die Saisonalität nähergebracht. Nicht alle Produkte sind das ganze Jahr über verfügbar. Isst man Obst und Gemüse nur zur entsprechenden Saison, so freut man sich umso mehr darüber, dass es aktuell wieder in unserer Region wächst und gegessen werden kann.

Die Biobrotbox-Aktion wird mit 50 % gefördert. Die finanziellen Mittel stammen dafür vom Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten. Die weiteren 50 % übernehmen die Gemeinden des Passauer Oberlandes. –sl-

 

 

 

 

Bericht und Foto von Josef Heisl

Klimaschutzoffensive auch an der Grundschule

Klimaschutz und Artenschutz sind eng miteinander verbunden. Denn funktionierende Ökosysteme mit einem hohen Grad an Biodiversität können dabei helfen, Folgen des Klimawandels abzumildern. Zu dieser Thematik wurden in der Öko-Modellregion Passauer Oberland Pflanzenbestimmungshilfen für Grünland gedruckt und ausgegeben. In einem Projekttag wurden vom Haus am Strom jetzt auch die Schüler der Klasse 2 a der Grundschule Büchlberg mit dem Thema befasst und praktisch mit der Pflanzenbestimmungshilfe gearbeitet.

Die Grundschule hat in ihrem Profil die Umwelt- und Werteerziehung veranker erklärt Klassleiterin Regina Gründinger. Darin heißt es, dass unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit umweltschonend mit Ressourcen umgegangen und nachhaltig Umwelterziehung und Klimaschutz betrieben werde. Mit der Schulklasse 2a wurde einer artenreichen Fläche im Gemeindegebiet gleich hinter dem Rathaus ein Besuch abgestattet. Ziel war es, den Schülerinnen und Schülern die Bestimmungshilfen näher zu bringen und sie draußen im Gelände einzusetzen, erklärte Silke Lodes vom Haus am Strom, die zunächst die Kinder im Klassenzimmer auf den Gang in die Praxis vorbereitete. Die Bestimmung heimischer Pflanzenarten ist im Lehrplan für Grund- und Mittelschulen verankert, so auch im Projekt Klimaschutzoffensive an Schulen, machte Lodes deutlich.

Für eine bessere Übersichtlichkeit sind die Arten in der Bestimmungshilfe nach der Farbe der Blüte sortiert. Weitere wichtige Merkmale sind Anzahl und Form der Blätter und der Blütenblätter, die Wuchshöhe und die Standortbedingungen. Durch das Zusammenführen der verschiedenen Faktoren kann am Ende die Pflanzenart eindeutig bestimmt werden. Ein Schwund an Arten sowohl im Tier- als auch Pflanzenbereich habe bereits vor Jahrzehnten eingesetzt und schreite immer noch mit hoher Geschwindigkeit voran. Die Stabilität von Ökosystemen sei jedoch unabdingbar mit Vielfalt und Biodiversität in der Artenzusammensetzung verknüpft. So müsse es uns ein großes Anliegen sein, diese Vielfalt für künftige Generationen zu erhalten, betont Silke Lodes.

 

 

 

 

 

Grundschule Büchlberg startet in fast allen Klassen mit Hefteinbänden aus Papier

 

Die Büchlberger Grundschule kommt ihrem ehrgeizigen Ziel, alle Hefteinbände aus Plastik durch Papier zu ersetzen, einen Riesenschritt näher.

In sechs der acht Grundschulklassen hat das neue Schuljahr komplett mit den alternativen Papierhefteinbänden begonnen.

Dabei haben die Schülerinnen und Schüler tatkräftig mitgemacht. Viele ihrer Einbände stellten sie selbst her. Unterstützt wurden sie dabei von Grundschullehrern, Mitarbeitern der Schule und Praktikanten. Alle waren von der Idee begeistert und halfen überzeugt zusammen, um damit einen wichtigen Beitrag zur Nachhaltigkeit zu leisten.

Eine Klasse verzichtet ganz auf Hefteinbände oder verwendet die Einbände aus dem Vorjahr. Auch Schnellhefter werden wiederverwendet.

Dadurch wolle man einen aktiven Beitrag zur Ressourcenschonung leisten.

Bereits im vergangenen Schuljahr arbeitete eine Klasse nur mit Hefteinbänden aus Papier und zog dabei eine durchwegs positive Bilanz. Die Papiereinbände konnten in punkto Stabilität mit den Plastikeinbänden problemlos mithalten. Von dieser positiven Erfahrung ausgehend, begann man bereits noch im letzten Schuljahr mit der Herstellung der Hefteinbände für den Schulstart im Herbst. Die scheidenden 4. Klassen haben dabei für die Schulanfänger die benötigten Umschläge angefertigt.

Um besonders wenig neues Papier für die Einbände zu verwenden, wurden im Januar die Kalender aus dem vergangenen Jahr gesammelt. Auch daraus wurden nun die neuen Heftumschläge. In einer Klasse wurde dieses Umweltthema nicht nur mit dem Heimat- und Sachunterricht vernetzt, sondern auch im Mathematikunterricht thematisiert. Wie lang ist ein DIN A 4 Heft? Welche Messeinheit brauche ich, um dies feststellen zu können?, waren nur einige Fragen, die sich die Klasse stellte. Anschließend wurde eifrig gemessen, markiert, geschnitten und gefaltet. Diese Klasse ist besonders stolz auf ihre selbst hergestellten Einbände und wird sie sicher sehr bewusst verwenden. Am schönsten finden die Kinder den bunten Hefteinband, der aus den Werbeplakaten einer Bank gearbeitet wurde. Die Mutter eines Schülers hatte sie in größeren Mengen zur Verfügung gestellt.

So haben Viele mitgeholfen, um dem großen Ziel einer plastikfreien Schule ein Stück näher zu kommen.

Zusätzlich gibt es an der Schule einen Büchertauschplatz. Dabei können alte Bücher von daheim mitgebracht und gegen andere Bücher eingetauscht werden. Die Betreuung liegt verantwortungsvoll in den Händen von Schülerpaten.

Der bereits eingeführte Weltladen soll um das Sortiment Papier erweitert werden. Hier können nun auch Hefteinbände eingekauft werden. Angedacht ist auch, selbst hergestellte kleine Notizblöcke oder Geschenkartikel aus Papier anzubieten.

 

Als wichtiger Leitbildgrundsatz der Schule gehört es zum alltäglichen Unterrichtsziel, die Kinder für den Gedanken der Nachhaltigkeit im Sinne der Agenda 2030 zu sensibilisieren.

Die Grundschule Büchlberg setzt dabei auf eine intensive Verankerung der Bildung für nachhaltige Entwicklung in den Bereichen Umwelt, Globales Lernen, Demokratiepädagogik, sowie Gesundheit und Sport.

Die Grundschule Büchlberg hofft, sich mit diesem Beitrag für die Auszeichnung zur Umweltschule qualifiziert zu haben. Eine Bewerbung für das Prädikat „Klimaschule“ ist bereits ebenfalls erfolgt.

 

 

 

 

 

 

 

Bustraining für die Erstklässler

 

 

Vor allem die Schulanfänger können gar nicht oft genug auf die möglichen Gefahren bei der Teilnahme am Straßenverkehr aufmerksam gemacht werden. Besonders das Mitfahren im Schulbus will gelernt sein. Deshalb ist es an der Büchlberger Grundschule mittlerweile schon Tradition, dass die Erstklässler zu Schuljahresbeginn Besuch von den beiden Polizeibeamten Christian Salzer und Alexander Stangl bekommen. An der Bushaltestelle der Schule zeigten sie den Kindern auf sehr anschauliche Weise, wie man sich korrekt anstellt und in den Bus einsteigt. Mit „Susi“, einer bemalten Tonne, wurde falsches Verhalten und dessen Folgen demonstriert. Zum Schluss durften alle noch eine kleine Runde mit dem Bus der Firma Eckerl durch Büchlberg fahren. Jedes Kind durfte als Geschenk einen neongelben Warnumhang für den Schulweg mit nach Hause nehmen.

 

 

 

 

 

Grundschüler in der Passauer Wissenswerkstatt

 

Im Rahmen des ganz praktischen Heimat- und Sachkundeunterrichts besuchte die Klasse 4a der Grundschule Büchlberg mit ihrer Klassenleitung Kerstin
Thoma-Maderer die Passauer Wissenswerkstatt. Mithilfe des Betreuerteams frischten   die Schüler zuerst nochmals ihr Wissen zum Lehrplanthema „Wasser“ auf. Nach einer   kurzen Sicherheitseinweisung an den Werkzeugen und Maschinen durften die Kinder   auch gleich mit dem Bau ihres Knatterbootes beginnen. Es wurde fleißig gesägt, gebohrt, geklebt und sogar Kupferrohr gebogen. Nach drei Stunden harter Arbeit waren dann auch die Boote mit Wasserdampfantrieb fertig. Zum Schluss konnten die Schüler ihre Werke noch ganz kreativ verzieren bevor  diese  im  Wissenswerkstatt-Pool zu Wasser  gelassen und getestet wurden. Die Kinder waren von diesem Tag total begeistert und freuen sich schon auf den nächsten Besuch in der Wissenswerkstatt.

 

 

 

Pilotprojekt „Upcycling-Vasen aus Tetra Paks“ an der Grundschule Büchlberg

 

„Ich war eine Milchtüte“ – unter dieses Motto kann die Klasse 4a der Büchlberger Grundschule ihr Upcycling-Projekt „Pflanzgefäße aus Tetra Paks“ stellen.

Dass verbrauchte Verpackungen noch lange kein Grund zum Wegwerfen sind, können die Schülerinnen und Schüler bereits das ganze Schuljahr in verschiedensten Workshops erfahren. Dabei wird Bildung für nachhaltige Entwicklung ganz praktisch erlebt.

Während ihre Klassenkameraden aus der Parallelklasse 4b seit Schuljahresbeginn Hefteinbände aus Papier testen und damit Erfahrungen sammeln, stellte die Klasse 4a nun kleine Blumentöpfe oder Vasen aus Milchtüten her.

Die Idee dazu ist nicht neu: Nach dem Abtrennen der Ausgießöffnung wird die Verpackung stark geknautscht. Anschließend kann die äußere, bedruckte Schicht abgezogen werden. Übrig bleiben eine meist bräunliche Papierschicht und die flüssigkeitsundurchlässige Innenschicht. Der obere Rand kann einige Male dekorativ umgekrempelt werden. Fertig ist die neue Vase!

Rechtzeitig zum Muttertag wurde nun ein Testlauf des Projektes in einem Hutthurmer Floristikgeschäft gestartet. Die Upcycling-Vasen kommen bei den Kunden sehr gut an, berichtete die Geschäftsinhaberin Sonja Dichtl. Sie sind bereits ausverkauft.

Deshalb wurden nun weitere Pflanzgefäße bei der Klasse 4a geordert.

Vom ersten Verkaufserlös, den die Geschäftsbesitzerin großzügig aufstockte, kann die Klasse 4a nun in einer Eisdiele ihren Erfolg feiern.

 

 

Text und Foto: Maria Ilg, FLoLin E/G, 09. 05. 2022

 

 

Zweitklässler auf dem Erlebnisbauernhof

 

Selber Butter schütteln, Hühner füttern, Radieschen ernten: Das und noch viel mehr erlebten die Zweitklässler der Grundschule Büchlberg beim Besuch auf dem Erlebnisbauernhof Floßmann in Eggersdorf im Rahmen des Programms „Alltagskompetenzen stärken“. Interessiert lauschten die Kinder, als Biobäuerin Anja Floßmann im Klassenzimmer im Freien die heimischen Gemüsearten vorstellte. Ihr Wissen zeigten die Schüler anschließend in einem Spiel. Auch die Bewegung kam nicht zu kurz: Nach dem Hüpfen über Heuballen hatten die Kinder Gelegenheit, Schafe zu streicheln, Kühe zu beobachten und Hühner zu füttern. Nächster Programmpunkt war das Vorbereiten der gemeinsamen Brotzeit: Gemüse ernten, Butter schütteln, ein Brot bestreichen und mit Schnittlauch verfeinern. Eine kurze Wanderung zum Stausee Oberilzmühle beendete den erlebnisreichen Vormittag.

 

 

 

Bildung für nachhaltige Entwicklung an der Grundschule Büchlberg´

Von Josef Heisl

An der Grundschule Büchlberg wird „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ (BNE) aktiv in den Unterrichtsalltag integriert. Dabei widmet sich die Schule in diesem Schuljahr intensiv der Ressource Papier und hat sich ein ehrgeiziges Ziel gesetzt, sie will bis zum Beginn des neuen Schuljahres sämtliche Hefteinbände aus Kunststoff durch Papiereinbände ersetzen. Dadurch wolle man einen aktiven Beitrag zur Umweltschonung leisten, erklärt Rektorin Evi Meisinger.

Bereits seit Beginn dieses Schuljahres arbeitet die Klasse 4b mit Hefteinbänden aus Papier. Die 19 Schülerinnen und Schüler haben ihre Heftumschläge selbst hergestellt und gestaltet. Nach einem halben Schuljahr zieht die Klassenlehrerin Martina Sommer mit ihrer Klasse jetzt eine durchweg positive Zwischenbilanz. Die Kinder machen begeistert mit, basteln engagiert und sind mittlerweile sehr problembewusst, meint die Lehrerin. Auch von Seiten der Kinder gibt es nur positive Aussagen. Angesichts des überbordenden Plastikmülls machen die Kleinen gerne und recht engagiert mit. Sie sind den Argumenten sehr aufgeschlossen und tragen die Inhalte auch heim in die Familien.

Das freut die Projektleiterin, Fachlehrerin Maria Ilg. „Um besonders wenig neues Papier für die Einbände zu verwenden, wurden im Januar die Kalender aus dem vergangenen Jahr gesammelt. Daraus sollen nun die neuen Heftumschläge für möglichst viele Klassen entstehen“, erläutert Maria Ilg und fügt an, dass sich mit dem Thema Papier bereits zahlreiche Kinder in unterschiedlichen Workshops beschäftigt haben. So haben die 4. Klassen in der Arbeitsgemeinschaft „Welt-fair-steher“ den Herstellungsprozess von Papier nachvollziehen können. Aus den Papierschöpfungen wurden individuelle Notizbüchlein oder Sammelmappen gefertigt, dazu Kugelschreiber aus Holunderästchen.

„Die 3. Klassen haben sich mit dem Thema Mülltrennung und Papier – Upcycling beschäftigt und in einem Bilderbuchkino die Geschichte von Hannes und den Müllmonstern kennengelernt“, führt Maria Ilg weiter aus. Anschließend konnten sie ihrer Fantasie freien Lauf lassen und aus leeren Taschentuchboxen kleine Schreibtischmonster kreieren. „Als nächstes will die Schulfamilie einen Büchertauschplatz einrichten“, nennt die Rektorin ein weiteres Ziel. Dabei können alte Bücher von daheim mitgebracht und gegen andere Bücher eingetauscht werden. Die Betreuung des Projekts soll dabei in den Händen von Schülerpaten liegen.

„Nach dem Leitbild der Schule gehört es zum alltäglichen Unterrichtsziel, die Kinder für den Gedanken der Nachhaltigkeit im Sinne der Agenda 2030 zu sensibilisieren“, meint die Rektorin. Die Grundschule Büchlberg setze dabei auf eine intensive Verankerung der „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ in den Bereichen Umwelt, globales Lernen, Demokratiepädagogik, sowie Gesundheit und Sport, so Evi Meisinger weiter. Als Impulsgeber für nachhaltige Themen im Unterricht nütze die Schule in diesem Schuljahr besonders die BNE-Homepage des Staatlichen Schulamts Passau, erläutert Maria Ilg.„Neben der Thematik Papier sind weitere Bausteine wie Klimatag, Kennenlernen des ökologischen Fußabdrucks, Weltladen, klimafreundliches Gesundheits- und Fitnesstraining.

 

 

 

 

 

Grundschüler sammelten für Ukraine-Flüchtlinge – Hilfstransport ist schon unterwegs

Von Josef Heisl

Nicht nur die Berichterstattung über Fernsehen und Rundfunk steht seit Tagen ganz im Zeichen des russischen Überfalls auf die Ukraine und die Hilfe für die geschundene Bevölkerung, auch die Schülerinnen und Schüler der Grundschule befassten sich eingehend mit diesem Thema und den Möglichkeiten, wie geholfen werden könne. „Um nicht so gefühlt hilflos zu sein, haben wir zusammen einige Aktionen  besprochen, die nicht nur den Menschen in der Ukraine helfen, sondern auch unseren Schulkindern eine Ausdrucksmöglichkeit geben sollen“, erklärt Rektorin Evi Meisinger.

Unter dem Motto „Schulkinder helfen Kindern in der Ukraine“ wurde zunächst ein Elternbrief verschickt, auf dem um Spenden für die Ukraine gebeten wurde. Auf einer Packliste wurde all das aufgeführt, das dringend gebraucht wird. Das Thema wurde auch intensiv in den Klassen besprochen und jeweils Behältnisse aufgestellt, in denen die Spenden deponiert werden konnten. Das Gespendete wurde anschließend in die Aula gebracht, wo es sortiert und gezielt verpackt wurde. Auch daran beteiligten sich neben den Lehrkräften auch die Kinder. Den Transport an die ukrainische Grenze übernahmen die Brüder, Florian und Andreas Nigl aus Denkhof, die mittlerweile bereits auf dem Weg zu den Hilfsbedürftigen sind.

„Es wurde dabei genau darauf geachtet, dass Sachen gespendet werden, die auch benötigt werden“, erklärt Lehrerin Martina Sommer. Die Packliste war den Kindern dabei eine große Hilfe. Außerdem wurde um  Verbandmaterial und Medikamente wie Paracethamol, IBU, Kohletabletten, Loperamid, Betaisodona, Zugsalbe, Wundsalbe für Babys, Voltaren, Khyttasalbe gebeten und alles was man ohne Rezept in der Apotheke bekommt. Auch Schlafsäcke, Iso-Matten und Dosenöffner für die Konserven waren gefragt. Zum Verladen und dem Abtransport war auch Bürgermeister Josef Hasenöhrl gekommen, der den Schulverantwortlichen und den Kindern hohes Lob zollte. Er verwies darauf, dass jetzt weitere Spenden nicht mehr in der Schule sondern im kommunalen Bauhof abgegeben werden sollen, weil auch die Gemeinde eine Hilfsaktion durchführt. Auskünfte erteilt die Verwaltung.

Fachlehrerin Maria Ilg wird mit allen Klassen Friedenstauben basteln, die an kleinen Bäumen als Friedenshoffnung aufgehängt werden. Jedes Kind kann seine Taube noch mit einem Wunsch, einer Bitte oder einem Gedanken versehen. „Es ist angedacht, in den Kirchen in Büchlberg und Denkhof, in der Aula der Schule, auf der Tribüne im Pausenhof oder vielleicht auch beim Edeka Escherich einen Baum aufzustellen“, erklärt Maria Ilg. Auch gemeinsames Singen für den Frieden ist als kurze Andacht vorgesehen. Lehrerin Stefanie Unter hat dazu ein Liedblatt erstellt mit bekannten Friedensliedern. Die sehr musikalische Lehrerin wird dann auf „Gesangstournee“ durch die Klassen gehen. Die Rektorin hofft nun, dass nach der so positiv verlaufenen Spendenaktion auch die weiteren Programmpunkte bei den Kindern gut ankommen und sie problembewusst werden lassen. Es könnten nämlich bereits in der kommenden Woche Flüchtlinge in Büchlberg eintreffen, meint dazu der Bürgermeister.

 

 

 

 

In der Schule begann der Einbau der Lüftungsanlagen – Auch IT-Infrastruktur wird verbessert

Von Josef Heisl

In der Schule geht es derzeit rund. Drei Firmen arbeiten unter der Führung des Ingenieurbüros Nigl + Mader aus Röhrnbach zum Einen an der Verbesserung der IT-Infrastruktur, zum anderen an den zentralen und dezentralen Lüftungsanlagen, die durch die Corona-Pandemie notwendig geworden sind. Am Montag begannen die Bauarbeiten, die neben dem Schulbetrieb laufen und für die man das Ende auf nach den Pfingstferien prognostiziert hat.

Im Herbst des vergangenen Jahres hat der Gemeinderat nach ausgiebiger Information und Diskussion einstimmig beschlossen, dass sowohl dezentrale Raumlüftungsgeräte als auch eine zentrale Anlage installiert werden. Diese Kombivariante gewährleistet nicht nur zu Coronazeiten einen notwendigen Luftaustausch, der weitgehen virenfreie Raumluft gewährleisten soll, sondern wird sich auch nach Abflauen der Pandemie nachhaltig nutzen lassen. Über die Anlage kann dann nämlich auch Wärmerückgewinnung erzielt sowie die Luftqualität enorm verbessert werden. An heißen Sommertagen können die Schulräume damit gekühlt werden, wenn die Anlage nachts läuft.

Den Planungsauftrag bekam nach Ausschreibung mittlerweile das Ingenieurbüro Nigl + Mader welches die Unterlagen in sehr kurzer Zeit vorlegen konnte. Umgesetzt wird die Maßnahme von der Firma Geiger, welche die Lüftungsanlagen einbaut und der Firma Tesaro, welche für die MSR-Technik verantwortlich zeichnet. „Die Firmen kooperieren sehr gut, so wird auch gewährleistet, dass die lauten Arbeiten an den Nachmittagen oder in den Ferien erledigt werden, wenn kein Unterricht ist“, freut sich Bürgermeister Josef Hasenöhrl. Die Maßnahme wurde mit einer halben Million Euro veranschlagt, auf den Förderantrag bekam die Gemeinde jetzt einen Zuwendungsbescheid, der einen staatlichen Zuschuss von bis zu 440 000 Euro beinhaltet.

Bei der Schule und den Kindergärten ist jeder Euro bestens angelegt, heißt es gerne im Gemeinderat. So ist es nur verständlich, dass Beschaffungen und Verbesserungen in der Einrichtung jeweils einstimmig über die Bühne gehen. Um künftig digitale Geräte auch im Unterricht vermehrt einsetzen zu können, geht man jetzt an die Verbesserung der IT-Infrastruktur. An das Glasfasernetz wurde die Schule ja bereits im vergangenen Jahr angeschlossen. Dazu erhält die Gemeinde aus dem Programm „Digitalpakt Schule“ Fördermittel in Höhe von 80 000 Euro. Im zweiten Schritt erfolgt dann die Versorgung mit digitalen Endgeräten für den Unterricht. Für Lehrerdienstgeräte sowie Schülerleihgeräte wurden bisher bereits 17 000 Euro investiert.

 

 

 

Wintersporttage an der Grundschule

Gesunde Schule auch im Winter

 

Gesundheitserziehung kann auch – oder gerade – im Winter viel Spaß machen. Das können die Schüler der Grundschule Büchlberg zu 100% unterschreiben.

Die letzten zwei Wochen standen ganz im Zeichen des Wintersports.

Die Lehrer der Grundschule Büchlberg waren sehr kreativ, um den Kindern coronakonforme Wintersportwochen zu ermöglichen. Durch Bewegung auf Eis und Schnee wurde die Gesundheitsförderung im Rahmen des Programms „Gesunde Schule“ umgesetzt. So standen Eislaufen in Waldkirchen, Bobfahren, Winterwanderung, Nordic Walking, Bauen und Spielen im Schnee auf dem Programm. Dabei hatten die Schüler die Möglichkeit sich ausdauernd, abwechslungsreich und freudvoll in der winterlichen Natur zu bewegen.

 

 

 

 

 

Wenn der Wald zum Klassenzimmer wird

 

Die Klasse 3b der Grundschule Büchlberg verlegte am letzten Schultag vor den Ferien ihr
Klassenzimmer nach draußen in den Wald. An einem schönen Herbstmorgen machten sich die
Kinder zusammen mit dem Förster Christopher Stumvoll, der Klassenlehrerin Nina
Breitenfellner und der Elternsprecherin Gabriele Bauer auf den Weg in das Bergholz, um den
Wald mit allen Sinnen zu erleben. Passend zum derzeitigen Thema im Heimat- und
Sachunterricht erhielten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, ihr im Unterricht
erworbenes Wissen vor Ort im Wald anzuwenden und zu erweitern. Die Kinder wanderten
unter mächtigen Buchen, Eichen und Fichten durch das raschelnde Laub, sammelten
interessante Fundstücke und erhielten viele interessante Informationen von Herrn Stumvoll.
Die Kinder wurden angeregt, ihre Sinne zu aktivieren und einen bewegungsfreudigen
Vormittag zu erleben. Spannende Abenteuer und Lernspiele, die Teamgeist, Mut und schlaues
Kombinieren erfordern, standen bei der Exkursion im Mittelpunkt. Verschiedene Baumarten
wurden wiedererkannt, neue genau untersucht und deren Merkmale erforscht. Während der
Exkursion lösten die Kinder verschiedene Forscheraufträge und sammelten Blätter, Nadeln
und Früchte von verschiedenen Baumarten sowie andere Bestandteile des Waldes. Außerdem
wurden Tierspuren entdeckt und der Förster zeigte den Kindern, wie sie das Alter eines
Baumes schätzen können. Mit vielen neuen Eindrücken und Erfahrungen über den Wald
gingen die Schülerinnen und Schüler an diesem erlebnisreichen Schultag nach Hause.

 

 

 

Zum Schutz der Kinder gibt’s jetzt Schulweghelfer 

 

Von Josef Heisl

Die Ortsdurchfahrt von Büchlberg ist ein großer Gefahrenpunkt, modern ein Risiko-Hotspot für die schwächeren Verkehrsteilnehmer. Trotz eines Zebrastreifens beim Escherich-Parkplatz und einer Knopfdruckampel an der Einmündung Badstraße  ignorieren immer wieder Raser oder Gedankenlose diese Schutzeinrichtungen für Fußgänger und hier natürlich vor allem für Kinder und Senioren. Da wird bei Rot drüber gefahren oder der Vorrang der Fußgänger auf dem Zebrastreifen ganz einfach missachtet, erzählen Betroffene.

Das veranlasste jetzt die Verantwortlichen der Schule, der Gemeinde, der Verkehrswacht und der Polizei in aller Eile Schulweghelfer zu rekrutieren, sie einzuweisen und auszustatten und ihnen die Kompetenzen zu geben. Bürgermeister Josef Hasenöhrl nennt es eine großartige Geschichte, dass das so schnell zustande kam. Er sei froh darüber und unterstütze das Projekt voll, die Helfer werde er mindestens einmal pro Schuljahr zum Essen einladen. Um weitere zu bekommen, solle jetzt auf verschiedene Art geworben werden, beispielsweise in einem Elternbrief und im Amtsblatt. Er weiß aber auch, dass Mund zu Mund-Propaganda und die direkte Ansprache von Geeigneten der bessere Weg wäre. Das bestätigen ihm auch Maria und Dr. Rudolf Wällisch, Stephanie Dobusch und Margit Pangerl, die jetzt als erste Schulweghelfer den Dienst antreten.

Der Bürgermeister freut sich auch, dass die Schule so aktiv ist. Die dortige Sicherheitsbeauftragte, Lehrerin Eva Kelbel, hatte das Projekt nämlich initiiert. Auch die Polizei reagierte umgehend und entsandte die Verantwortlichen für die Schulweghelfer, Polizeihauptkommissar (PHK) Wolfgang Feuchthuber und Polizeihauptmeisterin (PHM’in) Doris Meth zu einer Besprechung und anschließenden Einweisung vor Ort. Auch PHK Feuchthuber zeigte sich unglücklich über die Situation. Jetzt müsse man das Beste daraus machen, meinten die Polizeibeamten.

Die Schulweghelfer sollten nur in den Verkehr eingreifen, wenn sie die Warnkleidung tragen und die Winkerkelle dabei haben, mahnte der erfahrene Polizeibeamte. Sie bedienen die Ampel und geleiten die Schulkinder bei Grün für die Fußgänger über die Straße. Das ist notwendig, weil immer wieder Kraftfahrer das Rotlicht missachten. Die Ehrenamtlichen seien Unfall- und Haftpflichtversichert, betonte der PHK und überreichte zusammen mit seiner Kollegin die Utensilien wie Kelle, Jacke, Umhang, Mütze und den Einsatzpass. Durch Reflektoren an der Kleidung sind die Helferinnen und Helfer auch bei schlechter Sicht zu sehen.

 

 

 

 

Neuer Schulzahnarzt für die Grundschule

 

 

Bisher hatte Dr. Franz Clarenz als Schulzahnarzt die Kinder der Grundschule Büchlberg betreut. Doch leider ist der beliebte Mediziner, der auch immer einen Spaß bereit hatte, kürzlich verstorben. Da staunten die Kinder in der Klasse 4a der Grundschule schon etwas, als beim jährlich angekündigten Besuch des Zahnarztes plötzlich ein  unbekanntes Gesicht durch die Klassenzimmertür trat. Doch die Kinder begrüßten  Dr. Markus Oberneder, den Nachfolger von Franz Clarenz nicht weniger herzlich. Ganz schnell konnte der neue Schulzahnarzt aus Salzweg die Schüler mit seinem Fachwissen und den vielen interessanten Informationen zum Thema „Zähne und Zahngesundheit“ in seinen Bann ziehen. Ebenso kompetent löste Edeltraud Oberneder ein Zahnrätsel und überzeugte stimmgewaltig die Klasse 4a und deren Klassenlehrerin Kerstin Thoma-Maderer mit einem Zahnputz-Bewegungs-Mitmach-Song.

 

 

Verkehrsschule in der Turnhalle

 

Einen hilfreichen Beitrag zur Verkehrsschulung lieferte vor kurzem die ADAC-Stiftung für die Kinder der Grundschule Büchlberg. „Vor allem die Schulanfänger können gar nicht oft genug auf die möglichen Gefahren bei der Teilnahme am Straßenverkehr aufmerksam gemacht werden“, erklärt Rektorin Evi Meisinger. Deshalb sehen die verantwortlichen Lehrkräfte diese Schulung als einen hilfreichen Beitrag zur Verkehrssicherheit an. In der Turnhalle hatte Moderatorin Simone Fürst (Bild) mit Hilfe von Pylonen und Ampeln eine Straße samt Zebrastreifen aufgebaut. Hier konnten die Schülerinnen und Schüler der zwei ersten Klassen in praktischen Übungen erproben, was zuvor der blau-gefiederte Rabe ADACUS in einem Lied besungen hatte. „Beim Überqueren der Straße auf den Verkehr achten und links-rechts-links schauen“.  –sl-/Foto Heisl