„Jedes noch so große Mosaik beginnt mit dem ersten Stein“

Für die meisten ein Freudentag, für Eltern und Erziehungsberechtigte oft nicht ganz einfach. Die „Kleinen“ werden groß und plötzlich flügge. Was vor einigen Jahren noch undenkbar war ist nun eingetroffen: Aus den kleinen Kindern werden plötzlich Schulanfänger, die ihre ersten eigenen Schritte gehen. Trotz Trennungsschmerz ist dies aber ein besonderer Tag für alle Seiten und sollte gebührend gefeiert werden. „Nun beginnt der Ernst des Lebens“ – ein Spruch, den der ein oder andere bestimmt noch von seinen Eltern damals am 1. Schultag gehört hat.

Voller Ehrfurcht und mit großen, staunenden Augen saßen unsere neuen ABC-Schützen da und ließen sich von dem für sie ungewohnten schulischen Treiben verzaubern. Begrüßt wurden die Kleinen von Rektorin Evi Meisinger und den Schülerinnen und Schülern der 2. Klassen mit einem beschwingten Willkommenslied. Den besinnlichen Teil übernahm Kaplan Anton Haslberger. Er fand die richtigen Worte,  um die Mädchen und Jungen auf ihre kommende Zeit als „Schüler“ vorzubereiten.

Nach dem `kleinen` offiziellen Festakt durften die jetzigen Erstklässler samt Angehörige ihr neues Klassenzimmer in Augenschein nehmen. Hier hatten dann die Erstklasslehrerinnen Frau Kelbel, Frau Unter und Schüler die Gelegenheit, sich ein wenig zu `beschnuppern´. Nach der kurzen Kennenlernphase hieß es dann auch schon wieder Abschied nehmen. Die Eltern mussten schweren Herzens das Klassenzimmer verlassen. Damit der Trennungsschmerz nicht zu groß war, wurden sie in der Mensa von unserem Hausmeister mit Kaffee und Kuchen verköstigt. Gefühlt gerade erst in der Schule angekommen neigte sich der 1. Schultag schon wieder seinem Ende zu. Mit vielen neuen Eindrücken und vermutlich voller Vorfreude auf die Entdeckung der Geheimnisse, die sich in ihren bunten Schultüten verbargen, machten sich die ABC-Schützen mit ihren Lieben auf den Weg nach Hause. Aber nicht lange, denn am nächsten Tag heißt es wieder: “Hurra! Ich bin ein Schulkind…!“

 

1 2 3